Klinisch-psychologische Diagnostik

Ich bin beim Hauptverband der österreichischen Sozialversicherung als Wahlpsychologin geführt. Sie sind daher zur Inanspruchnahme der Kostenerstattung für einen Teil der Leistung der klinisch-psychologischen Diagnostik gegenüber dem jeweils leistungszuständigen Krankenversicherungsträger berechtigt. Wichtig dafür ist eine Überweisung eines Facharztes für Innere Medizin, Neurologie, Psychiatrie und Kinderheilkunde. Eine Überweisung von Allgemeinmedizinern, anderen Fachärzten sowie Wahlärzten muss chefärztlich bewilligt werden. Auf dem Zuweisungsschein muss vermerkt sein, dass eine klinisch-psychologische Diagnostik nach einer angeführten, krankheitswertigen Verdachtsdiagnose nach ICD erbeten wird. Bitte weisen Sie Ihren Arzt darauf hin.

Rheumaprojekt 2018

Der BÖP hat die Arbeitsgruppe "Psychorheumatologie" und das Rheumaprojekt 2018 ins Leben gerufen. Im Rahmen des Rheumaprojekts 2018 können Betroffene österreichweit vier kostenlose Behandlungs-Einheiten bei eigens auf rheumatische Erkrankungen spezialisierten Klinischen PsychologInnen in Anspruch nehmen, wenn Sie die Einschlusskriterien des Projektes erfüllen. PatientInnen, die an Rheumatoider Arthritis, Morbus Bechterew bzw. an Psoriasisarthritis leiden, bekommen von ihren RheumatologInnen, InternistInnen bzw. DermatologInnen (bei Psoriasisarthritis) die Gutscheine für diese kostenlose Behandlung bzw. können aktiv danach fragen. Als spezialisierte Klinische Psychologin der Arbeitsgruppe  Psychorheumatologie des BÖP biete ich diese Behandlungen an. Für Fragen zu diesem Angebot stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung, rufen Sie mich einfach kurz an!

Klinisch-psychologische Behandlung und Gesundheits­psychologische Beratung

Klinisch-psychologische Behandlung und Gesundheitspsychologische Beratung sind derzeit noch nicht im Leistungskatalog der Krankenversicherungsträger enthalten und müssen deshalb durch die KlientInnen selbst finanziert werden. Teilweise werden diese Kosten (z.B. Biofeedback) allerdings von Privatzusatzversicherungen refundiert. Dazu informieren Sie sich bitte vor dem ersten Behandlungstermin bei Ihrer Versicherung.

Arbeitnehmer­veranlagung oder Einkommens­steuer­erklärung

Sie können die Honorarnoten in der Arbeitnehmerveranlagung oder Einkommensteuererklärung beim Finanzamt steuermindernd geltend machen. Hier könnte es sinnvoll sein vorher kurz mit dem Finanzamt abzuklären, welche Voraussetzungen dafür notwendig sind – die Erfahrungsberichte reichen hier von gar keine bis hin zur ärztlichen Verordnung.

Präventivhilfe

Es ist möglich, nach dem St. KJHG (Bezirkshauptmannschaft) im Rahmen der Präventivhilfe um einen Kostenzuschuss anzusuchen. Dafür sind ein schriftliches Ansuchen, eine Diagnose nach ICD, sowie ein klinisch-psychologischer Behandlungsplan erforderlich. Ein Teil der Kosten kann nach Einzahlung mit der zuständigen BH rückverrechnet werden.
Die Präventivhilfe ist eine Hilfe zur Deckung gleichartig auftretender Bedürfnisse von (werdenden) Eltern, Minderjährigen und deren Erziehungsberechtigten. Sie dienen der Förderung der Familien und der Entwicklung der Minderjährigen. Die Inanspruchnahme ist freiwillig.

Schweigepflicht

Als Klinische und Gesundheitspsychologin bin ich an das Berufsgeheimnis gebunden und unterliege der gesetzlichen Schweigepflicht nach § 14, Psychologengesetz 2013.